Eine Nacht, viele Wege: Wie organisieren wir Mobilität nach Acht?
Die Mobilität der Nacht folgt eigenen Regeln: Wege sind spontaner, Ziele verteilter und die Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Flexibilität höher als am Tag. Gleichzeitig stehen Städte vor der Aufgabe, lebendige Nachtkultur, wirtschaftliche Angebotsstrukturen und nachhaltige Mobilität miteinander zu verbinden.
Die Session versammelt Perspektiven aus Verkehrsplanung, Sharing-Mobilität und datenbasierter Standort- und Angebotsentwicklung: Die Leipziger Verkehrsbetriebe stellen den Weg zum neuen Leipziger Nachtnetz vor, während BVG-Nachtnetzplaner André Kittelmann aktuelle Herausforderungen des nächtlichen ÖPNV beleuchtet. Mareike Rauchhaus von nextbike zeigt, was Nutzungsdaten über die tatsächlichen Wege der Nacht verraten. Ergänzt wird die Session durch Markus Wagner vom Spezialisten für Frequenzmessungen GMA, der mit der Auswertung von Bewegungsdaten wichtige Belege und Argumente für Placemaking für Nachtökonomie liefert.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Mobilitätsangebote künftig besser zusammenwirken können, um Menschen auch nachts verlässlich, sicher und nachhaltig durch die Stadt zu bewegen.