Nachtökonomie und Nachtkultur als Motor der Innenstadtentwicklung
Im Zuge der x-ten Debatte um die Zukunft der Innenstädte und der fortschreitenden Transformation des (zentrenrelevanten) Einzelhandels rücken Nutzungen stärker in den Fokus, die bislang vor allem als ergänzende Angebote wahrgenommen wurden – insbesondere Gastronomie sowie kulturelle und freizeitbezogene Aktivitäten. Begriffe wie Nachtkultur und Nachtökonomie finden zunehmend Eingang in strategische Konzepte und Leitbilder der Innenstadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Ansätze und Instrumente es für eine gezielte Entwicklung und konzeptionelle Verankerung der Nachtkultur gibt. Welchen Beitrag kann eine attraktive Nachtkultur und -ökonomie für eine tatsächliche Wiederentdeckung der Innenstädte als gesellschaftliche und kulturelle Mitte der Stadt leisten?